Die neue modulare Qualifizierung an der BVS

„Kompetenzen nutzen - Perspektiven schaffen“

Die Bayerische Verwaltungsschule hat für Beamtinnen und Beamte der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen, fachlicher Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst, ein Konzept für die modulare Qualifizierung nach Art. 20 LlbG für Ämter ab der Besoldungsgruppe A 10 bzw. A 14 erstellt, welches am 20. Oktober 2011 durch den Bayerischen Landespersonalausschuss genehmigt wurde.

Unter Einbindung der kommunalen Spitzenverbände, des Staatsministeriums der Finanzen, des Staatsministeriums des Innern sowie durch Kundenbefragung hat die BVS ein Konzept entwickelt, welches Sie bei der individuellen Qualifizierung unterstützen soll.

Mit der Einführung des neuen Dienstrechts zum 01. Januar 2011 und dem dazugehörigen Leistungslaufbahngesetz hat der Gesetzgeber in Bayern die bisherigen Aufstiegsverfahren durch die modulare Qualifizierung neu geregelt.

Kerngedanke des Neuen Dienstrechts ist eine weitere Schärfung des Leistungsprinzips und eine Flexibilisierung der Karrieremöglichkeiten.

Es basiert auch auf dem Prinzip des „lebenslangen Lernens“ und rückt die Bedeutung der Personalentwicklung gerade in Zeiten des demographischen Wandels noch mehr in den Vordergrund.

Eine Einbettung der modularen Qualifizierung in ein ganzheitliches Personalentwicklungskonzept ist somit nicht nur wünschenswert, sondern eigentlich unerlässlich.

In der Regierungserklärung des ehemaligen Bayerischen Staatsministers der Finanzen, Erwin Huber, am 10. Juni 2008 vor dem Bayerischen Landtag wurde das neue Dienstrecht mit den Wörtern „Kompetenzen nutzen - Perspektiven schaffen“ beschrieben und diesem Ziel will die BVS in ihrem Konzept zur modularen Qualifizierung Rechnung tragen.

Durch die langjährige Erfahrung und dank der Dozentinnen und Dozenten aus der Verwaltungspraxis kann die BVS Sie auch nach der erfolgreichen modularen Qualifizierung weiterhin durch ein breites Seminarangebot begleiten.

Die modulare Qualifizierung an der BVS soll die Beamtinnen und Beamten inhaltlich und zeitlich auf die Anforderungen der Ämter ab der nächst höheren Qualifikationsebene vorbereiten und die in der Fachlaufbahn und im jeweiligen fachlichen Schwerpunkt erforderlichen Grund- und Fachkenntnisse sowie sozialen Kompetenzen vermitteln.

Die Maßnahmen der modularen Qualifizierung setzen auf der typischerweise vorhandenen förderlichen Berufserfahrung auf, vermitteln Methoden- und Handlungskompetenzen statt reinem Fachwissen, denn gerade darum geht es in der täglichen Praxis.

Die modulare Qualifizierung an der BVS legt dabei auch großen Wert auf die Vermittlung breiter überfachlicher Kompetenzen im Hinblick auf heterogene Zielgruppe des Konzepts der BVS.


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Sylvia Seemüller
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