Informationssicherheitsbeauftragte/-r

Ein Informationssicherheitsbeauftragter überwacht und kontrolliert die Trends der Informationssicherheit und ist dafür zuständig, weit über die IT hinaus Gefahren zu erkennen und hieraus entstehende negative Auswirkungen auf die eigene Institution bestmöglich zu verhindern. Auch wenn diese Funktion – anders als der Datenschutzbeauftragte – nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, so zeigt die Erfahrung, dass es kaum möglich ist, Informationssicherheit zu betreiben, ohne dass eine Person dafür verantwortlich ist und relevante Sicherheitsthemen in allen Phasen der Informationsverarbeitung berücksichtigt werden.

Unsere Weiterbildung zum/zur Informationssicherheitsbeauftragten vermittelt die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, um die Führungsebene bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Rahmen der Informationssicherheit zu beraten und bei deren Umsetzung zu unterstützen. Sie sind zudem befähigt, geeignete Sicherheitsprozesse und Maßnahmen im Rahmen des IT-Risikomanagement, bzw. des Informations-/IT-Sicherheitsmanagements zu implementieren und zu überprüfen.


ZIELGRUPPE

IT-Leiter, IT-Sicherheitsverantwortliche, Netz- und Systemadministratoren, Security Manager und alle im Sicherheits- und Risikomanagement, Datenschutzbeauftragte, angehende oder bereits bestellte Informationssicherheitsbeauftragte


Ihr Nutzen

Sie sind optimal auf das Management der Informationssicherheit vorbereitet und erhalten das notwendige Wissen und die unverzichtbaren Werkzeuge, um angemessene Informationssicherheit zu etablieren. Daneben sind Sie in der Lage notwendige Sicherheitsmaßnahmen so miteinander zu verzahnen, dass mit einem möglichst geringen Aufwand das notwendige Schutzniveau definiert und auch erreicht wird.


KONZEPT

Die Weiterbildungsmaßnahme umfasst ein theoretisches und praktisches Modul mit jeweils 3 Schulungstagen. Beide Module bilden eine Einheit und sind innerhalb von 6 Woche zu absolvieren. Zwischen den Modulen sind Aufgaben in der täglichen Praxis umzusetzen.


METHODIK

Die Lehrmethoden sind auf die Zielgruppe ausgerichtet und variieren bei den einzelnen Seminaren. So kommen neben dem interaktiven Lehrgespräch auch Methoden wie Teamarbeit mit Fallstudien, Rollenspiele, Präsentationen und Demonstrationen zum Einsatz.


ABSCHLUSS

Die Weiterbildung endet mit einer schriftlichen Prüfung (Gebühr 60 EUR). Die Prüfung gilt als bestanden, wenn 50% der Maximalpunktzahl erreicht werden.

Sie erhalten ein Zertifikat mit der Bezeichnung „Informationssicherheitsbeauftragte/-r (BVS)”.


Kooperation

Die kommunalen Spitzenverbände in Bayern waren bei der Konzeption der Weiterbildung beteiligt.


DOZENTIN/DOZENT

Die Seminare werden von nebenamtlichen bzw. freiberuflichen Dozenten der Bayerischen Verwaltungsschule durchgeführt. Unsere Dozenten verfügen über langjährige Seminarerfahrungen und in besonderem Maße über methodische und didaktische Fertigkeiten. Sie sind selbst im Bereich der Informationssicherheit oder des Datenschutzes tätig und können daher ihr Praxiswissen direkt an die Teilnehmer/-innen weitergeben.


EINZELHEITEN ZUR WEITERBILDUNG

Eine detaillierte Beschreibung wie Inh