Auf einer Fläche mit einem blauweißen Farbverlauf, sieht man fünf hellblaue Kreise, die schematisch Hygieneregeln beschreiben: ganz links ist ein Haus zu sehen auf dessen Eingang ein weißer Pfeil weist - rechts davon sieht man eine Hand unter Wassetropfen - dann zwei Menschen zwischen denen ein Doppelpfeil ist - dann eine Atemschutzmaske - und ganz rechts einen weißen Haken

Unsere Schutz- und Hygieneregeln

Um auch in Corona-Zeiten sicheres Lehren und Lernen zu ermöglichen, haben wir ein umfangreiches Schutz- und Hygienekonzept entwickelt, das wir an den jeweils geltenden Vorschriften ausrichten. Alle Maßnahmen zielen darauf ab, Teilnehmer und Dozenten bestmöglich vor einer Infektion zu schützen – auch für den Fall, dass sich unwissentlich eine Kontaktperson oder infizierte Person im Lehrgang oder Seminar befindet. Wir bitten Sie, die nachfolgenden Regeln zu beachten.

Anreise

Sie sind uns herzlich willkommen, sofern Sie zum Zeitpunkt Ihrer Anreise folgende Fragen bejahen und mit Ihrer Unterschrift auf unserem Selbsterklärungsformular bestätigen können:

  • Sie leiden nicht unter grippeähnlichen Symptomen (z.B. Fieber, Husten, Atembeschwerden) oder reduziertem Allgemeinzustand (insb. mit Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall);
     
  • Sie sind seitens des Gesundheitsamtes nicht als Kontaktperson der Kat. I oder als Verdachtsperson eingestuft.
     
  • Sie befinden sich nicht in behördlich angeordneter Isolation oder Quarantäne.
     
  • Es wurde kein Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 durchgeführt bzw. angeordnet, dessen Ergebnis positiv war oder noch aussteht.
     
  • Sie haben sich in den letzten 10 Tagen vor Veranstaltungsbeginn nicht in einem Gebiet außerhalb Deutschlands aufgehalten, das zum Zeitpunkt Ihres Aufenthalts durch das Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft war.
     
  • Sie haben sich in den letzten 10 Tagen vor Veranstaltungsbeginn zwar in einem Gebiet außerhalb Deutschlands aufgehalten, das zum Zeitpunkt Ihres Aufenthalts durch das Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft war, sind jedoch etwaigen Verpflichtungen aus der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) nachgekommen.
     
  • Sofern eine Schwangerschaft oder eine Grunderkrankung besteht, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingt, haben Sie uns dies mitgeteilt und unsere schriftliche Zustimmung zur Teilnahme erhalten. Zudem liegt uns Ihre Erklärung vor, dass Ihre Teilnahme an unserem Aus- und Weiterbildungsangebot nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt auf eigene Gefahr erfolgt.
     
  • Uns liegt Ihre Erklärung vor, dass Sie uns Änderungen, die sich im Laufe der Veranstaltung hinsichtlich der o.g. Punkte ergeben, unverzüglich mitteilen werden.

Wir bitten Sie herzlich, uns vor Ihrer Anreise die vorgenannten Punkte mit Ihrer Unterschrift auf der Selbsterklärung zu bestätigen und diese bei Ihrer Ankunft an der Rezeption abzugeben.

Sonderfall: Ausgangsbeschränkung

Gegebenenfalls kann Ihr Herkunftsort lokalen oder regionalen Ausgangsbeschränkungen kraft Allgemeinverfügung unterliegen. Hier ist der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügung ausschlaggebend. Sollte Ihnen bekannt sein, dass Ihr Herkunftsort von einer solchen Allgemeinverfügung betroffen ist, bitten wir Sie unverzüglich mit uns Kontakt aufzunehmen. Bitte wenden Sie sich per E-Mail an die auf Ihrer Einladung angegebenen Ansprechpartner.

Sonderfall: Grenzgänger

Sollten Sie sich als Grenzgänger im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 3 b, § 4 EQV zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung aus einem ausländischen Risikogebiet in den Freistaat Bayern begeben und zu einem Seminar oder Lehrgang der BVS eingeladen sind, informieren Sie bitte per E-Mail die auf Ihrer Einladung angegebenen Ansprechpartner.

Abreise

Die Abreise von einem Veranstaltungsort ist grundsätzlich und unabhängig von der Höhe der lokalen 7-Tages-Inzidenzen jederzeit möglich, sofern das jeweilige Gebiet keinen lokalen oder regionalen Ausgangsbeschränkungen kraft Allgemeinverfügung unterliegt. Inwiefern Sie davon betroffen sind, entscheidet im jeweiligen Fall der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügung.

Verhaltensregeln
in den BVS-Bildungszentren, an den BVSregional Standorten und den externen Lernorten

Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass Ihre Teilnahme an unserem Aus- und Weiterbildungsangebot nur bei Einhaltung der allgemeinen Schutz- und Hygiene-Verhaltensregeln und der Hausordnung des jeweiligen BVS-Bildungszentrums, BVSregional Standortes oder externen Lernortes erfolgen kann.

Abstandsregeln
auf Begegnungs- und Verkehrsflächen

Auf sämtlichen Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. auf Fluren, in Fahrstühlen, Kantinen, Eingangsbereichen, Sanitärräumen) ist der Mindestabstand von 1,5 m möglichst einzuhalten. Hinweise auf die jeweils geltenden Abstandsregeln finden Sie an sämtlichen Ein- und Ausgängen vor.

Sollten die örtlichen Gegebenheiten es erfordern, werden wir mit entsprechenden Markierungen bzw. Trennmaßnahmen Einbahnwege definieren, um die Einhaltung der Mindestabstände sicherzustellen.

Außerhalb des Lehrsaals sind Zusammenkünfte jeglicher Art im Haus, im öffentlichen Bereich oder im Außenbereich auf dem Gelände des Hauses nicht zulässig.

Maskenpflicht

Es besteht Maskenpflicht – d.h. die Pflicht, eine Munde-Nasen-Bedeckung zu tragen - auf sämtlichen Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. auf Fluren, in Fahrstühlen, Kantinen, Eingangsbereichen, Sanitärräumen) und am Platz während des Unterrichts.

Die Mund-Nasen-Bedeckungen (Masken) sind von unseren Gästen auf eigene Kosten zu beschaffen. Gästen ohne Maske kann der Zutritt und der Einlass versagt werden.

Bestimmte Eigenschaften hinsichtlich Material, Stoffdichte, Größe, Form und Tragweise der Mund-Nasen-Bedeckung sind nicht vorgegeben. Gemäß dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege liegt eine Eignung vor, „wenn Mund und Nase durch die Maske beim Tragen bedeckt werden. Dies wird zum Beispiel durch sogenannte Alltagsmasken (auch Community-Masken genannt) erreicht. Eine ausreichende Bedeckung liegt dann vor, wenn die Mund-Nasen-Bedeckung entweder umlaufend und bündig an der Haut anliegt oder wenn ein Spalt zwischen Mund-Nasen-Bedeckung und der Haut freigelassen wird, der nur so groß ist, dass ein bequemes Atmen möglich ist.“ (Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/)

Gesichtsvisiere, die einen mehr als zum Atmen notwendigen Abstand zum Gesicht aufweisen, erfüllen die o.g. Bedingungen nicht. (Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/)

Befreiung von der Maskenpflicht

Sollten Sie von der Maskenpflicht befreit sein, bitten wir Sie dringend, uns dies rechtzeitig vor Ihrer Anreise mitzuteilen, um durch entsprechende organisatorische Maßnahmen Vorsorge treffen zu können, dass Ihre Teilnahme erfolgen kann. Bitte informieren Sie per E-Mail den auf Ihrer Einladung angegebenen Ansprechpartner. Idealerweise geben Sie den Befreiungstatbestand bereits bei der Buchung an.

Für eine Befreiung von der Maskenpflicht ist § 2 Abs. 2 Nr. 2 der 8. BayIfSMV ausschlaggebend:

„Soweit in dieser Verordnung die Verpflichtung vorgesehen ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht), gilt: Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit."

Die Unmöglichkeit bzw. Unzumutbarkeit muss auf einer Behinderung oder auf gesundheitlichen Gründen beruhen. Instrument der Glaubhaftmachung ist üblicherweise ein qualifiziertes ärztliches Attest, das uns im Original vorliegen muss.

Ein ärztliches Attest, das allein das Ergebnis bescheinigt („dem Teilnehmenden ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unzumutbar“), genügt nicht für eine Glaubhaftmachung zur Befreiung von der Maskenpflicht. Das Attest sollte einen präzisen Eindruck der Beeinträchtigung vermitteln, die die gesundheitlichen Gründe bedingt, und darlegen, zu welchen Nachteilen diese Beeinträchtigung in der konkret relevanten Tragesituation führt.
Wir bitten Sie zu bedenken, dass die Maskenpflicht dazu dient, andere vor einer Ansteckung zu schützen, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren und den Präsenzbetrieb aufrechtzuerhalten.

Was passiert, wenn während des Unterrichts oder des Seminars….

…. bekannt wird, dass unter den Teilnehmern oder den Dozenten jemand als Kontaktperson 1. Grades eingestuft worden ist? Dann ist Folgendes zu beachten:

Die jeweilige Person muss den Unterricht oder das Seminar unverzüglich verlassen, mit der ausdrücklichen Empfehlung, sich testen zu lassen.

Das weitere Vorgehen liegt in der Verantwortung des zuständigen Gesundheitsamtes, mit dem wir eng zusammenarbeiten. Wir geben sämtliche relevanten Kontaktdaten an dieses weiter, so dass die Betroffenen informiert werden können. Darüber hinaus werden wir aus Datenschutzgründen zu keiner Zeit Informationen an Dritte weitergeben.


… ein Teilnehmer bzw. Dozent ein positives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten hat? Dann ist Folgendes zu beachten:

Der Unterricht wird für die betroffene Klasse zunächst ausgesetzt. Das weitere Vorgehen und auch die Entscheidung darüber, ob die anderen Teilnehmer als Kontaktperson 1. oder 2. Grades gelten, liegt in der Verantwortung des jeweiligen Gesundheitsamtes. Die BVS nimmt mit diesem unverzüglich Kontakt auf.