10.05.2019

Baulandmodelle mit städtebaulichen Verträgen

In diesem Seminar erfahren Sie Wissenswertes rund um die Baurechtsnovelle von 2017, sozialgerechte Bodenordnung und Baulandmodelle in der Vertragsgestaltung.

In vielen Gemeinden wird eine Bauleitplanung vom kooperativen Handeln mit den Grundstückseigentümern und Investoren geprägt. Der Gesetzgeber hat in der Baurechtsnovelle 2017 die Vorgaben der EU-Kommission übernommen und die städtebaulichen Verträge angepasst. Diese neuen Regeln werfen in der Praxis eine Vielzahl von Fragen auf. Insbesondere bei größeren Baugebieten können die Chancen einer sozialgerechten Bodenordnung von Städten und Gemeinden genutzt werden. Auch die Staatsregierung ist der Auffassung, dass die Modelle der sozialgerechten Bodenordnung zur Verbesserung der Wohnraumversorgung von Haushalten mit unterem und mittlerem Einkommen beitragen können.

Da häufig neue Baugebiete kostspielige Infrastrukturmaßnahmen bedingen, stellt sich für die Rathauschefs die Frage, in welcher Höhe diese Kosten auf die Bauherrn vertraglich überlagert werden können.

Einen weiteren Schwerpunkt stellen Grundstücksgeschäfte der Gemeinden dar und insbesondere die Frage der Wertermittlung bei Grundstücken. Vorgestellt wird auch das neue Urbane Gebiet, welches ein Miteinander von Wohnen und Arbeiten erleichtert. Weiter werden die Möglichkeiten einer gezielten Bauleitplanung für gewerbliche Projekte am Beispiel von Einzelhandels- und Gewerbeansiedlungen zur Diskussion gestellt. 

Das Seminar findet am 16. Mai 2019 im Leonardo Hotel Munich City South statt.

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