Eine Frau mit dunklen Haaren steht vor einer Wand mit Symbolen und deutet auf eines davon. Im Vordergrund sieht man die Rücken und Köpfe der Zuhörenden.

Institutionelles Kinderschutzkonzept - struktureller und personalpolitischer Auftrag für pädagogische Einrichtungen

Zielgruppe

Pädagogisches Personal in Kindertageseinrichtungen, Kita-Leitungen

Ihr Nutzen

Sie kennen den gesetzlichen Auftrag, Kinder vor den Eltern bzw. dem familiären Umfeld sowie vor dem eigenen Personal zu schützen, können diesen im Alltag zielführend umsetzen und erhalten Hilfestellung bei der Entwicklung und Umsetzung eines Kinderschutzkonzeptes.

Inhalt

Mit der Novellierung des § 45 Abs. 2 SGB VIII durch das KJSG vom Juni 2021 ist die Entwicklung, Anwendung und regelmäßige Überprüfung eines Gewaltschutzkonzeptes neue Pflichtaufgabe für pädagogische Einrichtungen. Kinder sind nicht nur vor Gefährdungen durch Eltern, sondern auch durch pädagogisches Fachpersonal zu schützen. Dazu gehören präventive Konzept-, Personal- und Teamentwicklung sowie vorfallsbezogene Strategien bei Verdachtsmomenten oder tatsächlichen Übergriffen durch Beschäftigte. Unsicherheit entsteht auch durch Probleme bei der Wahrnehmung und Bewertung von unangemessenem Verhalten von seelischer bis hin zu körperlicher Gewalt. Kolleginnen und Kollegen brauchen Sensibilisierung für die Problematik und Hilfestellung beim Abschied von Verharmlosungen oder Konfliktscheu vor Konfrontationen. Kinder sind über ihre Rechte ständig zu informieren und zu trainieren; Eltern sollen sich beschweren können, haben auch Informationsrechte und Austauschpflichten zu Entwicklungs- und Verhaltensstörungen ihres Kindes. Diese Themen müssen nun in ein für Ihre Einrichtung passendes Schutzkonzept einfließen. In der Fortbildung werden folgende Inhalte behandelt: - Vergewisserung von gesetzlichen Vorgaben aus BayKiBiG und SGB VIII - Klarheit über bzw. Klärung von Aufgaben und Verantwortung von Träger, Leitung, einzelnen Fachkräften und Team bzgl. Handlungsleitlinien und Standards - Schutzkonzept : wichtige Inhalte und Struktur; Verknüpfung mit Aspekten von Beschwerdemanagement, Qualifizierung/Sensibilisierung und Partizipation von Kindern - Praxis: Elemente von Risikoanalysen bzw. Verdachtsklärungen - Gesprächsführung in Krisen und Gestaltung der professionellen Arbeitsbeziehung zu Beschäftigten, Eltern, Kindern und Kooperationspartnern - Abgrenzung zu fallbezogenen Schutzplänen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Kooperation

Diese Fortbildung wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Sie behandelt insbesondere eines der Schwerpunktthemen 2023.

Termine und Orte

19.01.2023 ( 09:00 ) bis 19.01.2023 ( 16:30 ) | Nr.: KI-23-227694
BVS-Bildungszentrum Nürnberg, Nürnberg

8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten
Lehrgangsgebühr: 240,00 €

26.04.2023 ( 09:00 ) bis 26.04.2023 ( 16:30 ) | Nr.: KI-23-227499
BVS-Bildungszentrum München, München

8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten
Lehrgangsgebühr: 240,00 €

Ihre Ansprechpartner

Andreas Balbach

Andreas Balbach
Organisation

089 54057-8687
089 54057-8699
balbach@bvs.de

Christine Wiench

Christine Wiench
Produktverantwortung

089 54057-8414
089 54057-918414
wiench@bvs.de

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