Referent/-in für interkulturelle Arbeit & Integration (BVS)
Weiterbildung zur Stärkung interkultureller Kompetenzen in der öffentlichen Verwaltung

Gestern – heute – morgen: Die öffentliche Verwaltung ist seit jeher im Kontakt mit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und Prägung. Eine gleichsam interessante wie auch herausfordernde Aufgabe! Im täglichen Parteiverkehr und in der Integrationsarbeit sind Verständigungsprobleme, das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Werte-Vorstellungen oder der Umgang mit tragischen Schicksalen stete Begleiter der Verwaltungsmitarbeiter.

Mit der Weiterbildung zur/zum „Referenten*in für interkulturelle Arbeit & Integration“ möchte die Bayerische Verwaltungsschule allen Beschäftigen im Feld der interkulturellen Arbeit ein unterstützendes Bildungsangebot  an die Hand geben. Wir freuen uns auf jeden, den wir bei dieser Aufgabe begleiten dürfen!

Sie bestimmen Ihre persönliche Seminar-Auswahl – Ihr Weg zur/zum Referenten*in für interkulturelle Arbeit und Integration

Die Weiterbildung setzt sich aus insgesamt 8 Seminaren zusammen und beginnt mit dem Basismodul „Einführung in interkulturelle Arbeit“ (Pflicht-Seminar). Nach Besuch des Basismoduls gliedert sich die Weiterbildung in die drei Fachmodule „Interkulturelles Wissen“, „Migration & Integration“ und „Verwaltung & Recht“ auf. Jedes der drei Fachmodule bietet eine Auswahl von 5 Seminaren. Pro Fachmodul müssen Sie 2 Seminare besuchen. Sie entscheiden selbst, welche Seminare Sie auswählen. Am Ende der Weiterbildung steht ein 3-tägiger Praxis-Workshop.

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen aus staatlichen und kommunalen Stellen, die im Arbeitsfeld der interkulturellen Arbeit, Migration und Integration tätig sind oder dort Fuß fassen möchten.

Was Sie nach dem Abschluss können

Fundiertes Wissen auf dem Gebiet der interkulturellen Arbeit

Erweiterung Ihrer allgemeinen interkulturellen Kompetenzen

Bewusstseinsbildung über eigene Vorurteile gegenüber anderen Kulturen

Fundiertes Wissen zu ausgewählten Aspekten interkultureller Kultur- und Landeskunde

Reflektiertes Hineinversetzen in die Lebenswelten von Menschen aus anderen Kulturkreisen

Kultursensibles Kommunikationsverhalten, insbesondere im Umgang mit multikulturellem Partei-Verkehr

Bewusstsein über die Geschichte und Entwicklung von Migrationsbewegungen nach Deutschland

Kompakter Überblick über die Handlungsfelder in der Integrationsarbeit

Tieferes Verständnis über Auftrag und Rolle der öffentlichen Verwaltung bei Integrationsprozessen

Kenntnis über Ansätze und Konzepte erfolgreicher Integrationsarbeit

Kenntnis über die wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen im Kontext von Integrations- und Flüchtlingsarbeit

Ansprechpartner

Sebastian Pagel (Foto: Kerstin Müller)
Sebastian Pagel
Referent
Sarah Kästner
Organisation